Fahrradzählstellen in Leverkusen

 

Fahrradzählstellen in Leverkusen

 

Ein Anfang ist gemacht. Nach einigen vermeidbaren Verzögerungen hat die Stadt Leverkusen die ersten drei Fahrradzählstellen einrichten lassen. Die erste wurde auf der Balkantrasse in Höhe der Neukronenberger Straße eingebaut. Dann folgte die Zählstelle auf dem Dhünnradweg in Höhe der Tannenberg Straße. In Hitdorf auf der Wiesenstraße, an der Kreuzung Fährstraße, liegt die dritte Zählstelle. Weitere Fahrradzählstellen sollten folgen. Denn, in den letzten Monaten ist der Radverkehr in Leverkusen sprunghaft angestiegen. Die Radwege, die eh schon nicht den Anforderungen entsprechen, werden immer voller. Das merkt man nicht nur zur morgendlichen und abendlichen Radpendlerzeit, sondern auch am Wochenende. Ganz zu schweigen von dem immer stärkeren Schülerradverkehr.

Die Fahrradzählstellen dokumentieren jetzt dauerhaft den Radverkehr auf diesen drei wichtigen Radverbindungen in Leverkusen. Dabei werden die Radlerinnen und Radler automatisch erfasst, wenn sie die Induktionsschleifen überfahren. Leider wird die Fahrgeschwindigkeit nicht erfasst. Dabei ist es auch wichtig, Auswertungen über die Geschwindigkeiten zu bekommen. Radpendler beispielsweise sind mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs, als Ausflügler. Dabei können auch die, auf der Balkantrasse immer wieder auftretenden, überhöhten Geschwindigkeiten gemessen werden.

Mit diesen Ergebnissen können die Verantwortlichen bei der Stadt Leverkusen die Frequentierung der Radwege analysieren. Wie entwickelt sich der Radverkehr? Wann werden diese Radwege verstärkt genutzt? Wann ist der Radweg verstärkt belastet?

Die Stadt Köln hat 2020 mit ihren zwölf Dauerzählstellen 11% mehr Fahrradfahrer gemessen, als 2019. Die Stadt Köln plant weitere Dauerzählstellen.

Der ADFC Leverkusen hat schon Vorschläge für die nächsten Fahrradzählstellen: beispielsweise Am Stadtpark, Grüner Weg, Bürriger Deich, Verbindungsdeich zwischen Reuschenberger Mühle und Rheindorfer Straße, Konrad-Adenauer-Platz, Radwegführungen aus allen Richtungen, Gezelinallee, Opladenerstraße, Rennbaumstraße Busspur, Lützenkirchenerstraße, Pommernstraße, Bahnallee, Kastanienallee, Hardenbergstraße, Windthorststraße, F.-F.-Runge Straße, Manforterstraße, Willy-Brand-Ring, Bensbergerstraße, Schlebuscher Fußgängerzone, Odenthalerstraße, Bergische Landstraße, Tempelhoferstraße, Steinbüchelerstraße, Schlebuschrath und Rathenaustraße. Weitere sollten folgen. Mit diesem engmaschigen Netz können die Radverkehrsströme aufgenommen und umfassend analysiert werden. So etwas braucht die Stadt Leverkusen als künftige Fahrradstadt.

Kurt Krefft

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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