ADFC Bayern mit neuem Vorstand

 

Am 25. September 2021 trafen die Delegierten des ADFC Bayern zur Landesversammlung zusammen und wählten einen neuen Landesvorstand. Zudem stimmten sie dem Leitantrag zur Anpassung der Satzung des ADFC Bayern zu.

 

Der neue ADFC-Landesvorstand in Bayern.
Der neue ADFC-Landesvorstand in Bayern. © ADFC Bayern/Laura Ganswindt

Die Delegierten des ADFC Bayern bestätigten auf ihrer Landesversammlung am 25. September 2021 Bernadette Felsch für weitere zwei Jahre als Landesvorsitzende im Amt. „Dass mir die Delegierten mit überwältigender Mehrheit das Mandat für zwei weitere Jahre Vereinsführung gegeben haben, gibt mir einen Motivationsschub, mich weiter immer und überall dafür einzusetzen, dass der Radverkehr in Bayern nicht nur auf dem Papier und in Sonntagsreden gelobt wird, sondern dass er endlich auch mit genügend Geld, Personal und einem guten rechtlichen Rahmen vorangebracht wird“, sagte Bernadette Felsch.

Landesvorstand mit erfahrenen und neuen Mitgliedern

Wiedergewählt wurden auch Uschi Feyrer-Ziob, Martina Kiderle, Lutz Bäucker, Rauno Fuchs, Klaus Helgert, Simon Herzog und Vitus Stürber. Sie betreuen im bayerischen Landesvorstand unterschiedliche Themenschwerpunkte oder Ämter. Neu im Landesvorstand des ADFC Bayern sind Maria Deingruber, ihr Thema sind Frauen und Diversität, sowie Paulus Guter, der die Schwerpunkte Rad-Gesetz bzw. Volksentscheid betreut.

Ehrenvorsitzender des ADFC Bayern bleibt Armin Falkenhein. Christian Hader und Michael Stanglmeier traten aus privaten Gründen nicht zur Wiederwahl an. Der ADFC Bayern bedankte sich bei ihnen für ihre engagierte Mitarbeit im Landesvorstand und freut sich, dass sie aktive ADFC-Mitglieder bleiben.

Landesversammlung stimmt neuer Satzung zu

Die Delegierten haben auch dem Leitantrag des ADFC-Landesvorstands zugestimmt, der eine Neufassung der Satzung des ADFC Bayern vorsieht, die nun an die geänderte Satzung des Bundesverbands angepasst wird.

 


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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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