STADTRADELN Leverkusen 2022 - Ergebnisse

 

Das STADTRADELN 2022 ist am 18. Juni zu Ende gegangen

 

Der ADFC Leverkusen hat die Ergebnisse kurz zusammengefasst

 

Heimliche Sieger sind die Schulen - Verlierer ist die Politik

 

STADTRADELN 2022 in Leverkusen Ergebnisse

Leverkusen nahm in der Zeit vom 29. Mai bis 18. Juni 2022 zum 7. Mal am STADTRADELN teil. 1.317 Radler:innen sind in 77 Teams 300.272 km geradelt und haben damit 46.228 kg Kohlendioxid vermieden.

Die ersten fünf Gewinner:innen im Stadtradeln 2022:

1. Platz: Lanxess-Team Leverkusen mit 32.388 km und 100 Teilnehmer:innen.

2. Platz: Freunde und Förderer der Balkantrasse mit 29.798 km und 84 Teilnehmer:innen.

3. Platz: Covestro mit 25.490 km und 75 Teilnehmer:innen.

4. Platz: Lise radelt mit 14.991 km und 118 Teilnehmer:innen.

5. Platz: Marienschule mit 13.771 km und 80 Teilnehmer:innen.

Die heimlichen Gewinner:innen sind aber die Schulen in Leverkusen. 12 Schulen und ein Leistungskurs sind geradelt. 408 radaktive Schüler:innen sind stolze 60.968 km geradelt. Gratulation für diese Leistung.

Das fleißigste Team ist das KMO Cycling Master Team, die mit zwei Teilnehmer:innen 3.630 km geradelt sind. Pro Nase sind das 1.815 km. Dabei wurde ein Tagesschnitt von 86,4 km erzielt. Eine stolze Leistung.

Die wirklichen Gewinner:innen sind aber die Umwelt, die Natur, das Klima und wir alle. Denn jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, vermeidet 147 g CO2-Ausstoß (Angabe des Bundesumweltamtes) in die Umwelt, trägt zu weniger Verkehrsbelastungen sowie weniger Lärm bei und führt zu lebenswerten Städten und Gemeinden.

Alle Details zu den Ergebnissen im STADTRADELN 2022 gibt es im Internet unter www.stadtradeln.de

Interessant sind die Vergleiche zu den Vorjahren. 2016 sind pro Teilnehmer:innen 265 km zurückgelegt worden. Ein Rekord, der bis heute Bestand hat. Die höchste Kilometerleistung wurde 2019 mit 387.182 km gefahren. Die höchste Teilnehmerzahl erreichte das STADTRADELN ebenfalls im Jahr 2019 mit 3.057. Bemerkenswert sind ebenfalls die Gesamtergebnisse der letzten 6 Jahre:

2021 sind 1.317 Radler:innen 347.872 km gefahren.

2020 sind 1.706 Radler:innen 358.269 km gefahren.

2019 sind 3.057 Radler:innen 387.182 km gefahren.

2018 sind 1.694 Radler:innen 292.383 km gefahren.

2017 sind 1.082 Radler:innen 178.424 km gefahren.

2016 sind 620 Radler:innen 164.270 km gefahren.

Die Verlierer:innen im Stadtradeln 2022

Es gibt auch Verlierer:innen im STADTRADELN 2022. Das sind die 64 Parlamentarier:innen aus den politischen Gremien, die sich zum STADTRADELN nicht angemeldet haben. Der ADFC Leverkusen hatte die Parteien und einzelne Stadtpolitiker:innen, deren Email-Adresse im Ratsinformationssystem lesbar sind, am 10.06.2022 angeschrieben. Hier der Auszug aus der Email:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Stadtpolitikerinnen und liebe Stadtpolitiker,

die Halbzeit der Aktion STADTRADELN 2022 ist erreicht. Bis zum 9.6.2022 haben 1093 aktive Radelnde, davon leider nur 11 von 82 Parlamentarier*innen, ……….

Wenn Sie sich aber jetzt, nach Erhalt dieser EMail, einen Ruck geben und sich ihrem Team der Partei oder einem anderen Team anschließen, wäre es eine tolle Sache (auch wenn Sie nur 10 km mit dem Fahrrad fahren sollten). Denn es wäre in Deutschland ein Novum, wenn sich fast alle Kommunalpolitiker*innen aus Leverkusen zum STADTRADELN 2022 anmelden würden. Sie wären von Flensburg bis Mittenwald und von Zentendorf bei Görlitz bis Selfkant Gesprächsthema-Nr. 1. So etwas gab es noch nie, dass sich fast 100 % der Kommunalpolitiker*innen angemeldet haben.

Geben Sie sich einen Ruck und zeigen mit der Anmeldung zum STADTRADELN 2022 Ihr Interesse und Ihr Bestreben zur Verkehrswende in Leverkusen. Sie können damit auch allen Bürger*innen zeigen, dass Sie bestrebt sind, die Verkehrswende entscheidend anzugehen.

Der ADFC Leverkusen freut sich, wenn die Politik durch die Anmeldung zum STADTRADELN 2022 zeigt, dass Sie Willens sind, das Mobilitätskonzept 2030+, wie am 25.6.2020 im Rat beschlossen, umzusetzen.

Haben Sie Mut, melden Sie sich für die restlichen Tage des STADTRADELN‘s 2022 an.

Mit freundlichen Radlergrüßen

Leider sind diesem Aufruf nur (!!!!) 7 Kommunalpolitiker:innen gefolgt. Obwohl die Email deutlich genug beschrieben hat, dass die Politiker:innen jetzt gefordert sind. Der ADFC Leverkusen konstatiert, dass der größte Teil der Leverkusener Politiker:innen an der Umsetzung des Mobilitätskonzept 2030+ und an der Dringlichkeit der Verkehrswende wohl wenig Interesse zeigen.

Kurt Krefft

ADFC Leverkusen

1. Vorsitzender

 


https://leverkusen.adfc.de/neuigkeit/stadtradeln-2022-10

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt