Mit Abstand überholen © Polizei NRW Köln/Leverkusen

"Aktion Seitenabstand - Sie sind gefragt"

Polizei Köln/Leverkusen bittet alle Radlerinnen und Radler um Mithilfe

Polizei Köln/Leverkusen bittet alle Radlerinnen und Radler um Mithilfe

Die Straßenverkehrsordnung schreibt seit dem 28.04.2020 einen seitlichen Mindestabstand von innerorts 1,5 Meter und außerorts 2 Meter beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden vor. Wenn diese Abstände aufgrund der Straßenbreite oder der Verkehrslage nicht eingehalten werden könnendarf auch nicht überholt werden! Der Kraftfahrzeug Führende hat dann hinter den zu schützenden Verkehrsteilnehmern zu bleiben, bis unter Wahrung des seitlichen Mindestabstandes gefahrlos überholt werden kann. Für Zuwiderhandlungen ist mindestens ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro vorgesehen. Der Seitenabstand gehört ebenso wie die Gefahren beim Rechtsabbiegen und das Freihalten von Radverkehrsflächen zu den Schwerpunktthemen der Polizei Köln/Leverkusen bei der Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Rad Fahrenden. Diese Verkehrsunfälle haben häufig schwere Körperschäden zur Folge.

Die Beteiligung der Bevölkerung ist erwünscht. Die Polizei Köln/Leverkusen bittet alle Rad Fahrende, mitzuteilen, wann oder wo es beinahe zu Verkehrsunfällen gekommen wäre. Dabei sind natürlich Erlebnisse im Zusammenhang mit dem vorgeschriebenen, seitlichen Mindestabstand besonders interessant.

Die Polizei Köln/Leverkusen hat hierfür eine E-Mail Adresse sicher-radfahren.koeln(..at..)polizei.nrw.de eingerichtet, an das Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen schicken können.

(Kurt Krefft)

Die Polizei Köln wird die Einsendungen auswerten, mit eigenen Erkenntnissen abgleichen und prüfen, was auch mit Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit an ausgesuchten Orten für die Sicherheit im Radverkehr oder auch das Sicherheitsgefühl der Rad Fahrenden getan werden kann.

(Quelle: Der Text ist ein Auszug aus der Pressemeldung der Polizei Köln/Leverkusen vom 21.06.2020)

(Kurt Krefft)

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